Unterstützung

Hilfe & Beratung bei Spielsucht

Sie sind nicht allein. Millionen Menschen kämpfen mit Spielsucht. Professionelle Hilfe ist kostenlos, anonym und sofort verfügbar.

Warnsignale für Spielsucht

  • Sie denken häufig an Glücksspiel, auch wenn Sie gerade nicht spielen
  • Sie spielen mit immer höheren Beträgen, um den gewünschten Kick zu erhalten
  • Versuche, weniger zu spielen, schlagen wiederholt fehl
  • Sie spielen, um Problemen oder negativen Gefühlen zu entkommen
  • Sie belügen Angehörige über das Ausmaß Ihres Spielverhaltens
  • Sie haben Schulden durch das Spielen gemacht oder Geld geliehen
  • Beruf, Familie oder Freundschaften leiden unter dem Spielen

Wenn Sie mehrere dieser Punkte bei sich erkennen, sprechen Sie mit einem Fachberater.

Direkthilfe

Telefonische Beratung

Rufen Sie jetzt an. Alle Berater unterliegen der Schweigepflicht.

BZgA Glücksspielsucht

Die bundesweite Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Kostenlos und anonym, 24/7 erreichbar.

Zeiten:24 Stunden, 7 Tage
Kosten:Kostenlos
0800 1 37 27 00

Telefonseelsorge

Seelsorgerliche Begleitung in Krisen. Auch bei Problemen durch Spielsucht in der Familie.

Zeiten:24 Stunden, 7 Tage
Kosten:Kostenlos
0800 111 0 111

Sucht & Drogen Hotline

Fachkundige Beratung für Betroffene und Angehörige bei allen Suchtformen, inkl. Spielsucht.

Zeiten:Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr
Kosten:0,20 €/Anruf (Festnetz)
01806 313031

Behandlung

Wege aus der Spielsucht

Spielsucht (pathologisches Glücksspiel) ist eine anerkannte psychische Erkrankung, die erfolgreich behandelt werden kann. Verschiedene Therapieformen haben sich als wirksam erwiesen.

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft dabei, problematische Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Kombiniert mit Gruppentherapie und ggf. medikamentöser Unterstützung können sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Kostenübernahme: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für eine anerkannte Suchttherapie. Sprechen Sie Ihren Arzt oder eine Beratungsstelle an.

Ambulante Suchtberatung

Kostenlose Erstberatung bei lokalen Suchtberatungsstellen. Finanziert durch Städte, Landkreise oder Kirchen.

Psychotherapie

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei niedergelassenen Psychotherapeuten. Kostenübernahme durch Krankenkassen.

Stationäre Rehabilitation

Für schwere Fälle: mehrwöchige stationäre Therapie in einer Suchtfachklinik.

Selbsthilfegruppen

Wöchentliche Treffen mit Gleichgesinnten. Anonyme Spieler (GA) und weitere Angebote bundesweit.