Warnsignale für Spielsucht
- Sie denken häufig an Glücksspiel, auch wenn Sie gerade nicht spielen
- Sie spielen mit immer höheren Beträgen, um den gewünschten Kick zu erhalten
- Versuche, weniger zu spielen, schlagen wiederholt fehl
- Sie spielen, um Problemen oder negativen Gefühlen zu entkommen
- Sie belügen Angehörige über das Ausmaß Ihres Spielverhaltens
- Sie haben Schulden durch das Spielen gemacht oder Geld geliehen
- Beruf, Familie oder Freundschaften leiden unter dem Spielen
Wenn Sie mehrere dieser Punkte bei sich erkennen, sprechen Sie mit einem Fachberater.
Direkthilfe
Telefonische Beratung
Rufen Sie jetzt an. Alle Berater unterliegen der Schweigepflicht.
BZgA Glücksspielsucht
Die bundesweite Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Kostenlos und anonym, 24/7 erreichbar.
Telefonseelsorge
Seelsorgerliche Begleitung in Krisen. Auch bei Problemen durch Spielsucht in der Familie.
Sucht & Drogen Hotline
Fachkundige Beratung für Betroffene und Angehörige bei allen Suchtformen, inkl. Spielsucht.
Online-Angebote
Weitere Hilfsangebote
Check dein Spiel
Online-Selbsttest zur Einschätzung des eigenen Spielverhaltens. Anonym und wissenschaftlich fundiert.
check-dein-spiel.de
Online-Beratung BZgA
Anonyme schriftliche Beratung durch Fachleute der BZgA – 24/7 verfügbar.
gluecksspielsucht.de
Anonyme Spieler (GA)
Selbsthilfegruppen nach dem 12-Schritte-Programm. Kostenlose Gruppenangebote bundesweit.
anonyme-spieler.org
Gut Leben ohne Spielen
Informationen und Wege aus der Spielsucht: für Betroffene und Angehörige.
gut-leben-ohne-spielen.de
Behandlung
Wege aus der Spielsucht
Spielsucht (pathologisches Glücksspiel) ist eine anerkannte psychische Erkrankung, die erfolgreich behandelt werden kann. Verschiedene Therapieformen haben sich als wirksam erwiesen.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft dabei, problematische Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Kombiniert mit Gruppentherapie und ggf. medikamentöser Unterstützung können sehr gute Ergebnisse erzielt werden.
Kostenübernahme: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für eine anerkannte Suchttherapie. Sprechen Sie Ihren Arzt oder eine Beratungsstelle an.
Ambulante Suchtberatung
Kostenlose Erstberatung bei lokalen Suchtberatungsstellen. Finanziert durch Städte, Landkreise oder Kirchen.
Psychotherapie
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei niedergelassenen Psychotherapeuten. Kostenübernahme durch Krankenkassen.
Stationäre Rehabilitation
Für schwere Fälle: mehrwöchige stationäre Therapie in einer Suchtfachklinik.
Selbsthilfegruppen
Wöchentliche Treffen mit Gleichgesinnten. Anonyme Spieler (GA) und weitere Angebote bundesweit.